Veganer Monat Tag 6-12: Stressige Woche und dann noch vegan…

Ja, Stress und seine Ziele trotzdem durchziehen, ist nicht immer leicht! Genau das konnte ich die letzte Woche auch wieder merken… Ich hatte jeden Tag Termine und am Freitag ging es zu meiner Oma nach Karlsruhe und hier sitze ich auch gerade und schreibe. Was letzte Woche nicht so geklappt hat und wie es mir trotz Stress ging, möchte ich jetzt berichten. Auch möchte ich euch erzählen, wie die Umsetztung klappt, wenn man nicht zu Hause ist:

Energie und Müdigkeit

Die erste Grafik zeigt die vergangene Woche und die zweite diese Woche. Wie man sehen kann, gab es diese Woche mehr Schwankungen, als die Letzte. Das hing definitiv damit zusammen, dass ich diese Woche mehr „Stress“ hatte. Dadurch war ich eher erschöpft oder war sehr müde, durch die ganzen Eindrücke. Was aber wieder zu erkennen ist: Wenn ich mich den Tag über müde fühle, bin ich definitiv nicht so auf der Höhe, gerade was die Energie angeht. Wenn ich Abends gut bzw. gesund gegessen habe, war ich auch viel wacher und hatte mehr Energie, wenn ich eben Abends zu viel oder ungesund gegessen habe, war es leider nicht so optimal den nächsten Tag über. Das zeigt mir, dass die Ernährung doch einen sehr hohen Einfluss auf mich hat!

Andere gesundheitliche Wirkungen

Diese Woche habe ich auch einen großen Unterschied zu letzter Woche gesehen, was das Mittagstief, die Umsetzung im Alltag und die Bauchschmerzen angeht:

Als Erstes möchte ich auf das Mittagstief eingehen! Dieses hatte ich an den Tagen, an denen ich Nachts nicht so gut schlafen konnte und das Stresslevel erhöht war. Das zeigt mir wieder, wie wichtig guter Schlaf und die Ernährung gerade am Abend sind.

Die Bauchschmerzen waren auch an den Abenden, an denen ich nicht so super gegessen habe, wieder da. Es war aber auf keinen Fall Vergleichbar, mit den Schmerzen, die ich vor der veganen Ernährung hatte! Sie gingen mit einem Körnerkissen schnell weg, also im Großen und Ganzen noch ganz ok!

Ja und die Umsetzung lief zu Hause eigentlich problemlos. Jetzt wo wir aber bei meiner Oma sind, sieht das Ganze völlig anders aus! Hier bekomme ich viele Ersatzprodukte nicht und auch meine Oma versteht nicht ganz was vegane Ernährung bedeutet und wo überall Tier drinne steckt. Aber das ist nicht schlimm! Ich habe lange überlegt was ich mache: Nichts essen, mir was extra machen oder Ähnliches, aber ganz ehrlich, dass ist mehr als doof! Ich merke, dass ich hier die vegane Ernährung nicht ganz durchziehen kann und soll ich euch was verraten: Das ist vollkommen ok! Ich werde es so gut wie es geht durchziehen, aber wenn ich dann doch mal was tierisches Esse, ist es ok, solange es sich in Grenzen hält! So werde ich vegetarisch leben, was ja auch schon besser ist, als gar nicht drauf zu achten!

Erfahrungen

Die Absätzte oben, sind ja auch schon Erfahrungen, aber hier möchte ich nochmal zusammenfassen, was ich in der letzten Woche bemerkt und gelernt habe!

  1. Als ich bei meinem Psychater war und erzählt habe, dass ich einen veganen Monat mache, war er gegen aller meiner Erwartungen, sehr begeistert! Er hat mich ermutigt damit weiter zu machen und ich konnte eine Tablette absetzen, da ich psychisch gute Fortschritte gemacht habe!
  2. Die Umsetztung zu Hause ist sehr einfach, dafür wo anders umso schwerer!
  3. Nicht vorm Feiertag einkaufen!
  4. Vegane Mühlenburger nicht einkaufen! Die schmecken nicht so gut und verursachten bei mir leichte Bauchschmerzen.
  5. Im Restorants oder Cafe´’s ist es nicht immer einfach, etwas veganes zu finden.
  6. Manchmal ist es auch Ok Außnahmen zu machen und nicht zu verbissen zu sein!

Essen

Frühstück:

  • Brot (mit veganer Wurst und Käse und Marmelade)
  • Obst
  • Lupienen-Joghurt
  • Nüsse
  • Pizzabrot auf der Fahrt nach Karlsruhe

Mittag/Abendessen

  • Chilli Con Carne mit veganem Hackfleisch
  • Nudeln
  • Gemüse mit Soja – Nuggets
  • Tomatensuppe
  • veganer Burger
  • Spinatpizza
  • Spaghetti mit Tomaten-Gemüse-Souce
  • Apfelstrudel mit Vanillesouce

Zwischenfazit

Bis jetzt läuft das Ganze immer noch besser als gedacht, auch wenn ich das Ganze schwer bei meiner Oma durchziehen kann! Dafür kann ich die vegetarische Lebendweise definitiv umsetzten. Also kann man egal wo man ist, trotzdem ein wenig bewusster leben! Auch wird es von meiner Familie besser akzeptiert, als ich dacht und alle geben sich Mühe, dass ich auch was zu Essen habe.

Also ich habe wieder viel aus der Woche gelernt und bemerkt, wie viel Einfluss die Ernährung auf meine Nacht und somit auch auf den Tag hat. Was schmeckt und was nicht, finde ich auch nach und nach herraus und so ist es sehr spannend und ich entdecke immer wieder neue faszinierende Lebensmittel! Auch geht es mir psychisch und körperlich viel, viel besser! Also kann ich es immer noch sehr empfehlen und wenn wir wieder zu Hause sind, werde ich weiter den veganen Monat durchziehen. Hier bei meiner Oma lebe ich dafür vegetarisch.

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