Selbstexperiment: Veganer Monat, mein Fazit!

Hey Du, mich freut es sehr, dass du heute hier diesen Artikel ließt! Falls du dich fragst, ‚Vaganer Monat? Fazit? Ich habe den Anfang gar nicht mit bekommen!?!‘, dann kann ich dir nur empfehlen, bei meiner Kategorie Blog-Artikel, vorbei zu schauen. Ich habe insgesammt 3 Teile zu diesem Selbstexperiment geschrieben, also falls Du die Teile verpasst hast, schau dort gerne vorbei!

Für diesen Artikel kann ich dir nur empfehlen, dir einen Tee oder Kaffee zu machen, das Ganze wird etwas dauern 😉 . Ich gehe heute auf alle Aspekte ein und Liste ein paar meiner liebsten Rezepte auf. Wenn du Feedback hast, würde ich mich sehr (!) über einen Kommentar freuen!

Jetzt wünsche ich dir aber erstmal viel Spaß beim lesen 😉

Umsetzbarkeit

Ja eigentlich dachte ich nach der ersten Woche, dass ich das Ganze sehr schnell mit den Worten, „War wirklich einfach“, beschreiben könne. Aber naja dann kam ein verlängertes Wochenende bei meiner Oma dazwischen… Ich glaube das war wirklich gut, um einfach auch die Seite zu zeigen, bei der viele Veganer Schwierigkeiten haben.

Wie schon geschrieben, war ich bei meiner Oma. Diese konnte mit dem Begriff ‚vegan‘ überhaupt nichts anfangen. Am Anfang habe ich mich sehr unter Druck gesetzt, dass ich das durchziehen muss und dass ich mir halt nur mehr Mühe geben muss, Ersatzprodukte in den angrenzenden Läden zu finden. Hier sehen sie einen großen Fehler! Gut, dass ich dann schnell (teilweise gezwungener Maßen) gelernt habe. So habe ich mich schnell dazu entschieden, nicht das vegane, sondern das vegetarische Leben, durch zu ziehen. So gab es nach Langem mal wieder ein normales Eis (bei dem wirklich besten Eisladen, den ich kenne!), auch mal ein Frühstücksei oder meinen geliebten Frischkäse. Die vegetarische Lebensweise war viel leichter umzusetzten.

Aber wie geschrieben, war dass nur ein Wochenende. Den Rest der Zeit habe ich Zuhause in Minden verbracht. Ja und was soll ich sagen: Hier fiel mir das Ganze doch wirklich leicht! Auch wenn ich für meinen Freund normal gekocht habe, hatte ich nie das Gefühl, mir würde gerade was Wichtiges fehlen. Das hat mich wirklich sehr überrascht, denn selbst bei vielen lieblings Gerichten, fehlte mir nichts!

Gesundheit

Ja, ich glaube das dieser Teil, dass für mich wichtigste am Ganzen Experiment war. Ich habe dieses Theme deswegen auch in ein paar Unterthemen unterteilt. Gerade die zwei großen Themen (Depression und Schmerzen) waren unglaublich wichtig für mich. Aber erstmal zum Allgemeinen:

Ich fühle mich wacher, energiegeladener und einfach fit. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass die Ernährung auf mich so einen großen Einfluss hat, aber naja hat sie! Die ersten Tage konnte ich das nicht glauben, aber dann kam das vegetarische lange Wochenende:

In dieser Zeit ging es mir nicht gut! Es fing mit zunehmender Müdigkeit an. Ich war nicht mehr so voller Energie und hätte gerade an den letzten zwei Tagen, den Tag im Bett verbringen können! Gerade auch die Wirkung auf Schmerzen und Depression haben sich geändert und so bin ich wieder in einen blöden Kreislauf hinein geraten, den ich eigentlich los geworden war.

Als ich dann aber wieder zu Hause war und wieder vegan gegessen habe, ging es mir schlagartig besser. Das hat die Vermutung bestärkt, dass die Ernährung doch sehr viel Einfluss hat, zum Positiven aber auch zum Negativen!

Depression

Hier habe ich die größte Veränderung gesehen, mit den größten Folgen:

Ich bin innerhab diesen Monats von einer schweren Depression in eine mittelgradige Depression gekommen, was ein wirklich riesssssen Schritt für mich war bzw. immer noch ist! Als ich am Donnerstag diesen Fortschritt von meiner Psychologin erfahren habe, hätte ich Luftsprünge machen können. Auch wenn es die Zeit bei miener Oma gab, die aus verschiedenen Gründen psychisch nicht einfach war, war das nur ein Wochenende. Ich habe das Ganze auch viel besser weg gesteckt, als ich es noch vor ein paar Wochen getan hätte. Hier zu Hause merke ich sie nur noch selten!

Ich habe meine Lebensfreude zurück, tanze doch öfter mal lachend durch die Wohnung und beschäftige mich wieder mehr mit meinen Hobby’s! Allgemein höre ich öfter, dass Leute feststellen, dass es mir besser geht und ich einfach wieder viel positiver bin. Ich kann mich auch selber besser annehmen! Die Ernährungsumstellung hat auch dazu geführt, dass meine Schlafstörungen so gut wie weg sind. Heißt: Ich konnte im letzten Monat oft um 4 Uhr aufstehen ohne den ganzen Tag, ‚The walking dead‘ nachzustellen! Ich schaffe so viel mehr, was mir auch wieder ein gutes Gefühl gibt!

Schmerzen

Ja Schmerzen waren ein sehr leidiges Thema für mich! Ich hatte sie fast jeden Tag. Als meine Laktoseintolleranz festgestellt wurde, hat es sich etwas verbessert (durch den Verzicht fast aller Milchprodukte oder Einnahme von Laktase-Tabletten), aber es war nicht weg… Oft lag ich mit einem Körnerkissen auf den Sofa und hätte heulen können! „Meine Güte, warum tut mir mein Bauch so weh, was vertrag ich denn nicht, ich achte doch schon auf meine Ernährungen..“, waren Gedanken, die ich fast täglich hatte!

Als ich dann angefangen habe mit dem veganen Monat, wurde es von Tag zu Tag besser, bis ich nach 3 Tagen Beschwerdefrei war! So blieb es auch weitesgehend! Wenn ich mal etwas fettiges hatte (Burger und Pommes in vegan), meldete sich mein Bauch, aber auch nicht so schlimm, wie vorher.

Als ich dann bei meiner Oma war, verzichtete ich nicht mehr auf Milchprodukte, da ich am Anfang keine Schmerzen hatte. Das hielt aber nur 2 Tage an und so habe ich ab Tag 3 wieder drauf verzichtet, bzw. meine Tabletten genommen, aber auch durch die anderen Sachen, wie z.B. Eier, hatte ich Abends wieder leichte bis mittlere Bauchschmerzen, die mir den Abend und teilweise auch die Nacht wieder schwer gemacht hatten… ich weiß, selber Schuld! So habe ich es hier wieder normal durchgezogen ud seit dem keine Schmerzen mehr gehabt! Wenn ich jetzt Schmerzen habe, dann nur weil ich Teupatsch mal wieder den Türrahmen gerammt habe 😉

Meine liebsten Rezepte

Bevor wir zum Fazit kommen, möchte ich euch einmal meine liebsten Rezepte in eine Liste packen. Wenn ich dazu schon ein Rezept online habe, verlinke ich es, ansonsten folgen die Rezepte noch! Ich hatte mir durch das Experiment gewünscht, neue Zutaten kennenzulernen und andere Geschmacksrichtungen zu erkunden. Das hat zu 100% geklappt! Also auch wenn du nicht vegan bist, probiere diese Rezpte doch mal aus, es lohnt sich definitiv!

Fazit

WOW! Dieser Monat hat sehr viel in mir verändert, ob psychisch, körperlich oder Ähnliches. Das es mir so viel besser geht, hätte ich wirklich nie gedacht! Auch das die vegane Lebensweise zu Hause so leicht umsetztbar ist. Klar braucht es an manchen Stellen mehr Vorbereitung, denn mal schnell ’ne Pizza bestellen ist nicht und in vielen, vielen TK-Gerichten ist nun mal irgendwas tierisches drin. So muss man selber dafür sorgen, dass man ein „Notfall-Essen“ da hat. Ich habe an solchen Tagen gerne Nudeln gemacht oder TK-Gemüse mit Couscous oder Reis in die Pfanne gehauen. Aber ich finde es ist alles eine Gewöhnungssache. Was mir teilweise gefehlt hat, war: Hackfleisch, Frischkäse, normaler Käse auf Pizza oder einem Auflauf oder auch mal ein Frühstücksei. Aber es war nie so weit, dass es mir super doll gefehlt hat, sondern eher ein, ‚gut würde ich gerne mal wieder essen‘, ist aber kein großer verzicht, wenn nicht! Zu dem habe ich ja bei meiner Oma wieder so Sachen wie, Käse, Ei und einmal Schinken probiert, aber ich muss sagen, ich hatte es besser in Erinnerung, als es geschmeckt hat. Das einzige: Frischkäse ist immer noch unglaublich lecker ! 😉 Ansonsten habe ich aber auf z.B. Fleisch überhaupt keinen Hunger gehabt und war teils ein wenig geekelt, vom Geruch, also ganz anders, als ich ursprünglich dachte!

Also für mich war es ein voller Erfolg, von dem ich sehr viel gelernt habe!

Wie geht es weiter?

Alllllssssoooo…. Ich werde definitiv nicht wieder essen, wie vor dem veganen Monat. Ich werde aber auch nicht strikt ohne Außnahmen die vegane Ernährung durchziehen. Ich möchte keinen Zwang oder Druck dahinter haben, aber ich werde die Hauptsächliche Zeit vegan leben! Beim Frühstück z.B. fehlt mir überhapt nichts tierisches! Vielleicht esse ich mal ein Frühstücksei, aber das soll die Außnahme bleiben. Meinen geliebten Frischkäse werde ich nur noch in kleinen Portionen holen und ihn nur dann essen, wenn ich wirklich mal viel Lust drauf habe! Ansonsten habe ich super Alternativen. Was Brot und Brötchen angeht: Ich möchte sie hauptsächlich noch selber mache, aber wenn ich dafür Job bedingt keine Zeit habe, hole ich mir das auch mal vom Bäcker, obwohl da etwas tierisches drin ist oder sein könnte! Ach und Honig möchte ich auch ab und zu wieder essen, aber nur vom Hobbyimker des Vertrauens!

Was das normale warme Essen angeht, werde ich denke ich so weiter machen und nur ab und zu normalen Käse nehmen oder auch mal Hackfleisch, wenn man es wirklich schmeckt. In einer Souce merkt man den Unterschied nicht, also werde ich dort weiter Alternativen nehmen. Ich schließe auch nicht aus, dass ich mal wieder z.B. beim Grillen, ein Stück Fleisch oder Wurst esse, aber nicht mehr wie früher und definitiv mit anderem Bewusstsein. Ansonsten habe ich aber auch für’s grillen tolle Alternativen, die ich nicht mehr missen möchte!

Als Snack möchte ich nicht wieder was tierisches nehmen! Evtl. backe ich mal mit Eiern, aber das möchte ich soweit wie es geht vermeiden! Ansonsten möchte ich beibehalten Gemüse, Nüsse oder Obst zu snacken. Es ist einerseits gesünder und es geht mir danach besser, als nach einer Wurst oder Ähnlichem!

Ja, ich kann nur festhalten, dass ich viel mitnehme und es auch so gut wie es geht, es bei anderen Umsetzte. Aber ich mich auch nicht dafür fertig mache, wenn ich es mal nicht durchziehen kann oder möchte. Im kommenden Monat bin ich bei meinem Vater, da bin ich mal gespannt, wie und was ich dort umsetzten kann. Aber mal was tierisches sollte kein Problem sein. Ich möchte nicht, dass mein Papa was kocht und ich nachher nicht mit esse, weil da vielleicht ein Schluck Milch oder etwas Butter dran ist. Diese Verbissenheit möchte ich für mich und andere nicht. Aber eine gesunde Achtsamkeit auf die Dinge, die ich zu mir nehme, schadet keinem!

Ich freue mich sehr, wenn du bis hierhin gelesen hast! Was hast du für Erfahrungen mit Ernährung gemacht? Wie siehtst du mache Sachen? Schreib mir doch gerne! Ansonsten wünsche ich dir einen wunderschönen Tag!

Deine Lissy

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